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Der lange Marsch / I wie Ikarus

1997, Video, 3 bzw. 14 Minuten

Der lange Marsch I wie Ikarus
Der lange Marsch, Klaus Bosseck I wie Ikarus, Frank Rudek
Nur der tiefe Glaube an die Möglichkeit des Unmöglichen kann einen
Menschen veranlassen, bei Windstille einen Drachen steigen zu lassen

Im Jahr 1997 bricht eine neue Ära an: Das Stichwort heißt „Diversifikation“. Die Materialflut reißt nicht ab und das Archiv platzt aus allen Nähten. REProducts erlaubt von nun an ausgewählten Privatpersonen, das Archiv zu benutzen und eigene Produkte zu fertigen. Zwei Früchte dieser Öffnung sind der strukturelle Kurzfilm des jungen Fernstudenten Klaus Bosseck aus Bitterfeld mit dem Titel „Der lange Marsch“ und das Musikvideo „I wie Ikarus“ von Frank Rudek, Regieassistent aus Fürstenfeldbruck.

Beiden Filmemachern wurde dasselbe Ausgangsmaterial zur Verfügung gestellt: ein 45-minütiges Videoband, dass die unermüdlichen Versuche eines etwa 12-jährigen Jungen dokumentiert, einen Drachen bei annähernder Windstille steigen zu lassen. Während Bosseck daraus eine melancholische, 13-minütige Parabel über das Menschsein formt, wirkt Rudeks Musikvideo zu dem alten Puhdys-Hit „Ikarus“ heiter, beschwingt und optimistisch.

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