Fernsehen war in seinen Anfängen vor allem abgefilmtes Theater. Eine statische Guckkasten-Veranstaltung, in der die Schiebetür des TV-Schranks mit einem Bühnenvorhang verwechselt wurde. Mit Fernsehen hat das jedoch nichts zu tun. Die Wurzeln dieses Mediums liegen vor allem in der Fließbandproduktion der großen Hollywood-Studios, die mit den jeweils beliebten Stars Film um Film auf den Markt drückten wie die Hühner einer Legebatterie. In den 30er Jahren war einer dieser Kassenschlager-Garanten der geniale Komiker W.C. Fields. In seinem 1941 entstanden Never Give a Sucker an Even Break unterzieht er die Fährnisse dieser Produktionsform und des Drehbuchschreibens einer genauen Betrachtung, die in eine groteske Achterbahnfahrt aus Absurditäten mündet - und liefert dabei ein bis heute gültiges Statement zu Kino und Fernsehen gleichermaßen. Falls man Gelegenheit hat, das über den permanenten Lachkrampf mitzukriegen.