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Die längst nicht mehr

Aktuelle Kamera

… und ihre Genossen

Fremde Fernsehwelten

Feldmann

Nahe der innerdeutschen Grenze zu wohnen, war der Zauberschlüssel, um in einen Zustand zu gelangen, der heute nur durch lange Meditation oder Instant-Nirwana-Medikamente erreichbar ist. Dort zu wohnen bedeutete, dass man mit einem kleinen Daumendruck auf der TV-Fernbedienung zwischen zwei televisionären Parallelwelten hin- und herschalten konnte. Ein heute fast unvorstellbarer Luxus, der seine Genießer auf ewig für die fade, braune Bettelsuppe des herrschenden Fernseheinerleis verderben sollte. Um den Besuchern der Sozialen Plastik des Fernsehmuseums eine vage Idee von der bewusstseinsverändernden Wirkung besonders der Arbeiter-und-Bauern- Sphärenschätze zu geben, die da über den Todesstreifen in den Westen waberten, zeigen wir ausgewählte Stücke aus dem DDR-Fernsehen:

English For You, Wie wär’s, Verkehrskompaß, Aktuelle Kamera

Und als Ausblick in die Tristesse der Zukunft eine Ausgabe von HAPS, in der Max Inzinger den Südfruchtunerfahrenen Konsumadepten zeigt, wie man eine Kiwi isst, und eine Ausgabe des XY-Nachbaus Kripo Live der ersten Stunde.

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