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Das volle Programm

Stefan Niggemeier liest aus dem Fernsehlexikon

Feierstunde zur Veröffentlichung mit einem der Autoren

Die Fernsehfamilie

Stefan Niggemeier, 36, Medienredakteur der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", hat zusammen mit dem Journalisten und SWR3-Moderator Michael Reufsteck, 30, das Unmögliche gewagt - und geschafft! Nach sechs Jahren akribischer Arbeit liegt nun seit Ende 2005 Das Fernsehlexikon vor und schildert en détail, was seit Anbeginn bundesrepublikanischer Flimmerei über die Mattscheide gelaufen ist. Serien und Shows, Magazine und Dokumentationen, Nachrichten und Talkshows - fast alles, was mindestens drei Ausgaben hatte oder hätte haben sollen ist mit den wichtigsten Produktionsdaten, einer kurzen Inhaltsangabe, Hintergründen und Anekdoten aufgelistet. Ein Standardwerk für jeden Haushalt!

Das Fernsehmuseum serviert einige Kostproben aus diesem lexikalischen Wunderwerk der Aktenwühlerei - die verwegensten Plots, die Todesarten der "Lindenstraßen"-Bewohner, das Geheimnis der Länderpunkte und die Jugendsünden von Jürgen Fliege - gelesen vom Autor selbst. Die Texte werden mit bezaubernden, berückenden, aber auch verstörenden Video-Schlaglichtern aus dem Reproducts-Archiv garniert: "Die schlimmste Familientragödie bei Vera", "Die Psycho-Polizei der Freitagabendkommissare", "Schizo in der Schwarzwaldklinik", "Todesboten und Todestrinker", "Kachelmanns Anafixierung" oder "English 4 U" und andere Juwelen gewähren einen tiefen Blick in diese fremde und seltsame Welt unter unseren Fernbedienungsdaumen.

www.fernsehlexikon.de

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